Porsche 959

Porsche 959

Tamiya 1:24 Porsche 959 Schnittmodell

Auf der IAA 1985 wird der Porsche 959 vorgestellt. Die Auslieferung beginnt im März 1987.
Der 959 ist der Hightech Sportwagen schlechthin. Die aerodynamisch optimierte Karosserie ist in einer
Verbundbauweise aus verzinktem Stahlblech, Aluminium und hochwertigen Kunststoffen gefertigt. Die Karosserie
produziert auch bei Tempo 300 keinen Auftrieb. Der mit einer Register Bi-Turboaufladung beatmete Motor stammt
vom Rennmotor des 962 C ab. Über ein 6-Gang-Getriebe wird die Antriebsleistung über den variablen Allradantrieb
mit vier Fahrprogrammen an die Räder weitergegeben. Das Fahrwerk ist in Härte und Niveau einstellbar.
Stückzahl (Serie): 292.
Preis: 420.000 DM.

Die Produktionszahlen aller Porsche 959 Modelle ist etwas lückenhaft.
Es sollen insgesamt 336 Fahrzeuge gebaut worden sein:

- 16 Prototypen (1985)
- 21 "Vorserienmodelle" oder Pre-Production-959 (1985)
- 106 Komfort-Modelle (1987)
- 7 ROW Sportmodelle (1987)
- 149 Komfort-Modelle und eine Reihe Sportmodell (1988)
- 29 Sport-Modelle für USA-Markt (1988)
- 8 zusätzliche Autos von Ersatzteilen (1992) gebaut

-1 Porsche 959 Cabriolet (Umgebaut aus einem Unfallwagen)

Technische Daten

Motor:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoffanlage:

Kraftübertragung:

Fahrgestell:

Maße und Gewicht:

Fahrleistung:

Porsche 959

6-Zylinder-Boxer, Zylinderköpfe wassergekühlt, je zwei obenliegende Nockenwellen pro Seite, vier Ventile pro Zylinder, zwei Abgasturbolader mit Ladeluftkühlung

450 PS (330 kW) bei 6500/min

2884 ccm

Bosch-Motronic mit Druckfühler, Tankinhalt 85 Liter

6-Gang-Getriebe

Selbsttragende Karosserie aus Kunststoff und Leichtmetall, vorne und hinten Einzelradaufhängung an doppelten Querlenkern, Schraubenfedern, variablen Teleskopstoßdämpfern und Stabilisatoren

Radstand: 2272 mm
Länge: 4260 mm
Breite: 1840 mm
Höhe: 1280 mm

Gewicht: 1450 kg

315 km/h

NZG 1:43 Porsche 959

Hinweis

Zu den ausgewählten Fahrern des 959 gehörten bei seiner Einführung u. a. Herbert von Karajan, der US-amerikanische Komiker Jerry Seinfeld und Martina Navrátilová, die angeblich ihre Lebensgefährtin bei über 300 km/h auf einer deutschen Autobahn um das Jawort bat. Die Microsoft-Gründer Bill Gates und Paul Allen hatten sich 1998 jeweils einen 959 in der US-Version gekauft, die jedoch in den USA wegen fehlender Crashtests und schlechter Emissionswerte zunächst gar nicht für den Straßenverkehr zugelassen wurden. Bill Clinton unterzeichnete später extra ein Bundesgesetz, das die Zulassung erlaubte.
 
Boris Becker kaufte sich auch einen Porsche 959, hatte zu diesem Zeitpunkt aber einen Werbevertrag mit Ford. Seine Mutter gab darauf hin eine Zeitungsanzeige auf und bot den Porsche unter dem damaligen Neupreis an, während der 959 zu dieser Zeit schon um die 700.000 DM gehandelt wurde. Dies passierte ohne Wissen von Boris Becker.

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